Die Zeitungen sind auf der ersten Seite voll mit dem Thema Rechtsradikalismus, Castortransporte ,Euro bis zum abwinken- nur das Thema, dass ein Großkonzern nach dem anderern seine Unternehmen oder Beteiligungen abwickelt, landet immer auf der Wirtschaftsseite.
Die Deutschland AG lobt sich ständig über den grünen Klee,wie erfolgreich sie sei und wie toll Deutschland doch da stehe.
Siemens Nokia und MANROLAND stürzen ab und eigentlich kräht kein Hahn danach-bis auf die Mitarbeiter natürlich.
Angeblich brechen denen dieMärkte weg, dabei wird verschwiegen, dass das Management komplett versagt hat und damit auch die Aufseher ( Allianz und MAN ),denn -und das sagt der ebenfalls gefährdete Konkurrent Heidelberger-hätten wir längst in andere Produkte und Märkte investieren können ( Autobilzulieferung usw. )
Wertewandel wäre, diese Themen oben auf die Tagesordung zu setzen :
Das weitere Vernachlässigen ,Nicht-Nutzen und Vernichten von Human Capital in Deutschlands Firmen ist ein letztes Warnsignal bis auch unsere Wirtschaft von Moodys und Consorten auf Ramschniveau gesetzt wird !
Schöne Grüße
Peter Friederichs www.humancapital.de
Samstag, 26. November 2011
Sonntag, 24. April 2011
Mitarbeiter raus-Erfolg runter !
Über den Unsinn von Jobless Growth hatte ich schon vor einiger Zeit geschrieben-heißt: die Unternehmen wollten wachsen,obwohl sie Mitarbeiter rausdrücken.Dieses Mittel hat aber nicht funktioniert, wie ja der deutliche Fachkräftemangel zeigt.
Hier der Beleg für den Sinn von Investitionen in Human Capital statt in " Verschlankung" :
Hier der Beleg für den Sinn von Investitionen in Human Capital statt in " Verschlankung" :
Arbeitsplatzabbau?
18jährige Langzeitstudie von S+P mit University of Colorado
bei 500 US-Companies
..es besteht kein signifikanter und evidenter Zusammenhang,
dass Mitarbeiterabbau zur Verbesserung der Finanzsituation
führt!
Beste Grüße,
Ihr Peter Friederichs
Montag, 4. April 2011
Guido,KT und Deutschlands GROSSE Personalchefs!
Guido und KT waren beeindruckende Schauspieler.Das Theater in dem sie auftraten bot ihnen tolle Rollen an: der eine als Freiheitskämpfer für die Mehrverdienenden gegen Hartz 4 -Empfänger und der andere als Kennedy-Versatz mit tom Cruise-Charme. Der erste Akt wurde von Guido verhunzt und der letzte Akt von KT.Der eine deklamierte irritiert Texte aus altrömischen Komödien und der andere wähnte sich in einem ( natürlich falschen) Film.
So kann es kommen,wenn man weder die Rolle ,das Theaterstück noch die Regisseure richtig einschätzen kann.
Grossmann von RWE, Profumo von der Unicredit,Middelhoff und vielen andere können dazu auch ihren Text aufsagen.
Jetzt spielen die Personalchefs der DAXe in der Komödie "Die kleine Frauenquote " ein Hauptrolle. Und da wollen sie GROSS rauskommen.
Aber diese Damen ! und Herren sind viel cleverer als weiland Guido und KT: Sie schreiben das Stück selbst, inszenieren es selbst,schreiben es um, während es läuft,bestimmen die Besetzung und Länge des Stücks selber und entscheiden auch an welchen Stellen die Applausmaschine angeworfen wird.
Ganz schön was gelernt!
Problem nur, was die Zuschauer dazu meinen.
Viel Spaß beim Quotenspiel wünscht Ihnen,
Ihr Peter Friederichs
So kann es kommen,wenn man weder die Rolle ,das Theaterstück noch die Regisseure richtig einschätzen kann.
Grossmann von RWE, Profumo von der Unicredit,Middelhoff und vielen andere können dazu auch ihren Text aufsagen.
Jetzt spielen die Personalchefs der DAXe in der Komödie "Die kleine Frauenquote " ein Hauptrolle. Und da wollen sie GROSS rauskommen.
Aber diese Damen ! und Herren sind viel cleverer als weiland Guido und KT: Sie schreiben das Stück selbst, inszenieren es selbst,schreiben es um, während es läuft,bestimmen die Besetzung und Länge des Stücks selber und entscheiden auch an welchen Stellen die Applausmaschine angeworfen wird.
Ganz schön was gelernt!
Problem nur, was die Zuschauer dazu meinen.
Viel Spaß beim Quotenspiel wünscht Ihnen,
Ihr Peter Friederichs
Mittwoch, 3. November 2010
Der Humankapitalisten Blues
Firmen wie SAP, IBM,MC Kinsey kann man getrost als Humankapitalisten bezeichnen.
Schickte man ihre Mitarbeiter nach Hause, bleiben grade mal noch gemietete Bürohochhäuser und Batterien von leerlaufenden Computern übrig.
Also gefährlich, wenn der seelische Betriebszustand darniederliegt, wie es jetzt wohl bei SAP der Fall ist. Die Stimmung ist in Walldorf ganz unten, das Arbeitgeber-Ranking ist abgesackt
dagegen stieg die Betriebszugehörigkeit von 39 Jahren im Jahr 2009 auf 48 Jahre in 2010.
Da hat man zuviel junges Humankapital in der selbst verursachten Krise nach Hause geschickt
und jetzt jammert man über fehlendes Fachpersonal.
Es ist halt immer das Gleiche: ich kenne die Facharbeiter oder Spezialisten-Lücke schon seit den
70er Jahren und kann nur sagen :täglich grüßt das Murmeltier.
Aber alles wird gut!Jetzt erfindet SAP das Führen und Managen neu.Da werden neue Führungsvorbilder gesucht, neue Beurteilungssysteme entwickelt, die Mitarbeiter dürfen jetzt ihre Talente entfalten und schwupps ist man wieder der total beliebte Arbeitgeber-bis zum nächsten Psychocrash.
Wann kapiert man mal endlich , dass man die Motivation der Belegschaften nicht nach Marktlage an -und ausschalten kann.Nur Hündchen glauben noch, das das nächste Stöckchen, das das Herrchen wirft, eine Wurst ist.
Viele Grüße,
Ihr Peter Friederichs
Schickte man ihre Mitarbeiter nach Hause, bleiben grade mal noch gemietete Bürohochhäuser und Batterien von leerlaufenden Computern übrig.
Also gefährlich, wenn der seelische Betriebszustand darniederliegt, wie es jetzt wohl bei SAP der Fall ist. Die Stimmung ist in Walldorf ganz unten, das Arbeitgeber-Ranking ist abgesackt
dagegen stieg die Betriebszugehörigkeit von 39 Jahren im Jahr 2009 auf 48 Jahre in 2010.
Da hat man zuviel junges Humankapital in der selbst verursachten Krise nach Hause geschickt
und jetzt jammert man über fehlendes Fachpersonal.
Es ist halt immer das Gleiche: ich kenne die Facharbeiter oder Spezialisten-Lücke schon seit den
70er Jahren und kann nur sagen :täglich grüßt das Murmeltier.
Aber alles wird gut!Jetzt erfindet SAP das Führen und Managen neu.Da werden neue Führungsvorbilder gesucht, neue Beurteilungssysteme entwickelt, die Mitarbeiter dürfen jetzt ihre Talente entfalten und schwupps ist man wieder der total beliebte Arbeitgeber-bis zum nächsten Psychocrash.
Wann kapiert man mal endlich , dass man die Motivation der Belegschaften nicht nach Marktlage an -und ausschalten kann.Nur Hündchen glauben noch, das das nächste Stöckchen, das das Herrchen wirft, eine Wurst ist.
Viele Grüße,
Ihr Peter Friederichs
Montag, 23. August 2010
Weniger Geld-mehr Spaß!
Viele haben keine Lust mehr.
Das gilt nicht nur für Investmentbanker oder Politiker ,sondern auch für Kundenbetreuerin Anita.
Sie wollen alle nicht mehr. Der Psycho-Lap-top hängt.
Funktionieren die Motivatoren nicht mehr?
Wie sagt Graf von der Goltz am 23.8. in der SZ :In der Karriere verkümmert die Persönlichkeit.Ein Mensch, der nur für seinen Beruf lebt,der ist ja nicht einmal mehr Gesprächspartner.Wenn ihm diese Fähigkeit verloren geht, dann ist er ein armes Schwein.
Viele arme Schweine merken es langsam , dass sie nur noch in antrainierten Stanzen reden, Berufskauderwelsch,Denglisch, Firmenaküfi usw. Auch müssen sie immer etwas "verkaufen" ,
alles ist irgendwie immer "Mega ". Vor allem müssen sie immer ihre" Performance andienen,auch wenn der Selbstzweifel nagt.Die Persönlichkeits-Verformung nimmt ihren Lauf.
Für immer mehr Menschen in den Unternehmen stimmt der Pay-off nicht mehr:
Lebensenergie rein-Frust raus -was soll das ?
Ein junger Manager sagte mir neulich: ich werde jetzt beruflich kürzer treten, auf viel Geld verzichten aber mein Leben neu starten.
Er freut sich auf gute Gespräche.
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Peter Friederichs
.
Das gilt nicht nur für Investmentbanker oder Politiker ,sondern auch für Kundenbetreuerin Anita.
Sie wollen alle nicht mehr. Der Psycho-Lap-top hängt.
Funktionieren die Motivatoren nicht mehr?
Wie sagt Graf von der Goltz am 23.8. in der SZ :In der Karriere verkümmert die Persönlichkeit.Ein Mensch, der nur für seinen Beruf lebt,der ist ja nicht einmal mehr Gesprächspartner.Wenn ihm diese Fähigkeit verloren geht, dann ist er ein armes Schwein.
Viele arme Schweine merken es langsam , dass sie nur noch in antrainierten Stanzen reden, Berufskauderwelsch,Denglisch, Firmenaküfi usw. Auch müssen sie immer etwas "verkaufen" ,
alles ist irgendwie immer "Mega ". Vor allem müssen sie immer ihre" Performance andienen,auch wenn der Selbstzweifel nagt.Die Persönlichkeits-Verformung nimmt ihren Lauf.
Für immer mehr Menschen in den Unternehmen stimmt der Pay-off nicht mehr:
Lebensenergie rein-Frust raus -was soll das ?
Ein junger Manager sagte mir neulich: ich werde jetzt beruflich kürzer treten, auf viel Geld verzichten aber mein Leben neu starten.
Er freut sich auf gute Gespräche.
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Peter Friederichs
.
Dienstag, 1. Juni 2010
Suicid-Production Line ?
Im Nachrichtengetümmel geht ein Trend unter, der von vielen NGO aufgegriffen wurde, aber von keiner Regierung konsequent -außer Frankreich-verfolgt wird: es ist die Zunahme an Selbstmorden, zerstörten Familien und die Schaffung einer modernen psychisch versklavten Arbeitergeneration sei es in den großen Automobilunternehmen Frankreichs, aber nun insbesondere in Taiwan. Was interessiert uns der Arbeiter in Taiwan? Er interessiert uns sehr, wenn man bedenkt dass dort in Fabrikkonglomeraten mit 800.000 Beschäftigten !! die schöne neue Welt unserer High-Tech-Produkte -die schicken Phones etc. produziert werden.
Wir machen uns mit jedem Kauf mitschuldig an den Toten und der Verzweiflung der Menschen
Frankreich unternimmt wenigstens im eigenen Land etwas.Wir hier in Deutschland verdrängen das Problem-auch hier gibt es Dunkelziffern von Selbstmorden und von vielen psychischen Erkrankungen, die als individuell abgetan werden.
Werden diese Suicid-Production-Lines im Laufe der Globalisierung und des ruinösen Wettbewerbs weiter zunehmen?
Kaufen Sie keine schicken Handys und PC, die dort von Sklaven hergestellt werden!
Mit besten Grüßen,
Ihr Peter Friederichs
Wir machen uns mit jedem Kauf mitschuldig an den Toten und der Verzweiflung der Menschen
Frankreich unternimmt wenigstens im eigenen Land etwas.Wir hier in Deutschland verdrängen das Problem-auch hier gibt es Dunkelziffern von Selbstmorden und von vielen psychischen Erkrankungen, die als individuell abgetan werden.
Werden diese Suicid-Production-Lines im Laufe der Globalisierung und des ruinösen Wettbewerbs weiter zunehmen?
Kaufen Sie keine schicken Handys und PC, die dort von Sklaven hergestellt werden!
Mit besten Grüßen,
Ihr Peter Friederichs
Samstag, 20. März 2010
Die Besteigung des Sattelberg
Der Sattelberg exisiert wirklich; es ist ein ca. 1637 m hoher Gipfel und liegt an der italienischen Grenze.
Die Menschen, die von dort stammen, nennt man auch die Sattelberger.Die Sattelberger sind ein mitteilsamer, temperamentvoller und gewitzter Bergstamm, die lange Wanderungen auf sich nimmt, um auf den Gipfel zu kommen , um vom Licht der untergehenden Sonne
mal so richtig schön beschienen zu werden.
Neuerdings haben sie sogar modernste Telekommunikationsleitungen auf den Berg gelegt,damit sie umfassend vernetzt sind.
Um den Zugang auf die Sattelbergalm zu regeln, wurden nun Besteigungsquoten eingeführt.
Unten an der Talstation steht einer, der guckt genau, dass jeden Tag nur 70 Männer und 30 Frauen auf den Berg dürfen.
Wenn es Tage gibt, an denen 43 Frauen auf den Berg wollen, dann müssen 13 Frauen bis zum nächsten Tag warten, bis sie wieder mit 70 Männern auf den Berg dürfen.
Blöd ist auch, wenn 82 Männer kommen, dann müssen auch wieder 12 Männer warten.
Mittlerweile sind unten schon ganze Zeltlager und die Abfälle gefallen den Umweltschützern garnicht.
Mittlerweile hat sich das herumgesprochen.Jetzt gehen nur noch wenige auf den Sattelberg.
Sie besteigen jetzt andere Berge, weil es da keine Quote gibt und man mit guter Ausrüstung, Erfahrung und Teamgeist einfach so aufsteigen kann.
Schöne Grüße,
Ihr Peter Friederichs
Die Menschen, die von dort stammen, nennt man auch die Sattelberger.Die Sattelberger sind ein mitteilsamer, temperamentvoller und gewitzter Bergstamm, die lange Wanderungen auf sich nimmt, um auf den Gipfel zu kommen , um vom Licht der untergehenden Sonne
mal so richtig schön beschienen zu werden.
Neuerdings haben sie sogar modernste Telekommunikationsleitungen auf den Berg gelegt,damit sie umfassend vernetzt sind.
Um den Zugang auf die Sattelbergalm zu regeln, wurden nun Besteigungsquoten eingeführt.
Unten an der Talstation steht einer, der guckt genau, dass jeden Tag nur 70 Männer und 30 Frauen auf den Berg dürfen.
Wenn es Tage gibt, an denen 43 Frauen auf den Berg wollen, dann müssen 13 Frauen bis zum nächsten Tag warten, bis sie wieder mit 70 Männern auf den Berg dürfen.
Blöd ist auch, wenn 82 Männer kommen, dann müssen auch wieder 12 Männer warten.
Mittlerweile sind unten schon ganze Zeltlager und die Abfälle gefallen den Umweltschützern garnicht.
Mittlerweile hat sich das herumgesprochen.Jetzt gehen nur noch wenige auf den Sattelberg.
Sie besteigen jetzt andere Berge, weil es da keine Quote gibt und man mit guter Ausrüstung, Erfahrung und Teamgeist einfach so aufsteigen kann.
Schöne Grüße,
Ihr Peter Friederichs
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